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Deutsche GĂŒtegemeinschaft Möbel e.V. (DGM) 

Nachhaltigkeit beim Möbelkauf

Langlebigkeit statt WegwerfmentalitÀt

22.01.2026

FÜRTH. Nachhaltigkeit ist heute mehr als nur ein Schlagwort, sie gehört zu einem modernen und bewussten Lebensstil dazu. Wer neue Möbel kauft, kann aktiv dazu beitragen, Ressourcen zu schonen, die Umwelt zu schĂŒtzen und gleichzeitig die eigene WohnqualitĂ€t zu steigern. Die Deutsche GĂŒtegemeinschaft Möbel (DGM) gibt wertvolle Tipps, wie Verbraucherinnen und Verbraucher das Thema Nachhaltigkeit beim Möbelkauf ausreichend berĂŒcksichtigen können. „Nachhaltige, qualitĂ€tsgeprĂŒfte Möbel sind nicht nur gut fĂŒr die Umwelt, sondern auch fĂŒr das eigene Zuhause – sie sind langlebig, schadstoffarm und zeitlos schön“, stellt DGM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Jochen Winning fest. „Die DGM richtet ihren Schwerpunkt bereits seit geraumer Zeit stark auf das Thema Nachhaltigkeit aus.“

Mit GĂŒtezeichen auf geprĂŒfte QualitĂ€t achten
Eine wichtige Orientierungshilfe fĂŒr den nachhaltigen Möbelkauf bietet das „Goldene M“, der strengste Nachweis fĂŒr MöbelqualitĂ€t in Europa. Das RAL-GĂŒtezeichen garantiert Langlebigkeit, Sicherheit sowie Umwelt- und GesundheitsvertrĂ€glichkeit der zertifizierten Möbel. In unabhĂ€ngigen Laboren werden die EinrichtungsgegenstĂ€nde von Experten in zahlreichen Tests eingehend geprĂŒft. Wer zusĂ€tzlich auf das RAL-GĂŒtezeichen „Möbel ZirkulĂ€r Nachhaltig“ achtet, setzt ein starkes Zeichen fĂŒr Ressourcenschonung, denn das Label stellt strenge Kriterien an die Ressourceneffizienz und den Recyclinganteil der verwendeten Materialien und Verpackungen. Ebenfalls Teil der QualitĂ€tsprĂŒfungen sind die Aspekte Haltbarkeit, Reparaturfreundlichkeit und ErsatzteilverfĂŒgbarkeit der Möbel sowie die soziale Verantwortung fĂŒr die BeschĂ€ftigten. FĂŒr hochwertige Möbel aus deutscher Produktion und kurze Transportwege bĂŒrgt das geographische HerkunftsgewĂ€hrzeichen „Möbel Made in Germany“. Konstruktion, Montage und QualitĂ€tsprĂŒfung der Möbel finden in Deutschland statt; zudem erfolgt der fĂŒr die QualitĂ€t relevante Herstellungsprozess ĂŒberwiegend in Deutschland.

Langlebigkeit statt WegwerfmentalitÀt
HĂ€ufige Neuanschaffungen belasten nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. MöbelkĂ€uferinnen und -kĂ€ufer sollten stattdessen ihre Auswahl so treffen, dass ihre neuen MöbelstĂŒcke zu treuen Begleitern werden können. Eine lange Nutzungsdauer versprechen Möbel mit hoher QualitĂ€t und zeitlosem Design. Besonders praktisch sind flexible und modulare Möbel, die sich an verschiedene Lebensphasen anpassen – zum Beispiel mitwachsende Kindermöbel. Auf diese Weise vermeiden Verbraucherinnen und Verbraucher unnötige Entsorgungen und tragen aktiv zur Ressourcenschonung bei.

SchadstoffgeprĂŒfte Möbel fĂŒr ein gesundes Zuhause
Gesundheit und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand. Das GĂŒtezeichen „Möbel SchadstoffgeprĂŒft“ steht fĂŒr nachweisliche Wohngesundheit. FĂŒr die Möbel muss unter anderem nachgewiesen werden, dass sie alle gesetzlichen und normativen Anforderungen im Bereich der SchadstoffprĂŒfung sowie die strengste Emissionsklasse A einhalten. Dies gilt fĂŒr alle Möbelsegmente – von KĂŒchen ĂŒber Polstermöbel bis hin zu Kinderzimmermöbeln. So ist sichergestellt, dass die neuen Möbel nicht nur optisch ansprechend, sondern auch zutrĂ€glich fĂŒr die Gesundheit sind.

Klimaschutz unterstĂŒtzen
Mit dem „Klimapakt Möbelindustrie“ engagieren sich Hersteller fĂŒr die Reduzierung von CO₂-Emissionen und eine klimafreundliche Produktion. Verbraucher können durch die Wahl von Möbeln aus klimabewusster Herstellung einen Beitrag zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels leisten. Die Produkte der beteiligten Möbelproduzenten sind anhand des Labels „Klimapakt Möbelindustrie“ im Handel erkennbar.

Nachhaltige Fertigung
Eine große Rolle fĂŒr einen nachhaltigen Möbelkauf spielen auch die Methoden bei der Fertigung. So setzen die DGM-Mitgliedsbetriebe etwa auf die Nutzung von Solarenergie und die Verwendung von Holzresten als Brennstoff zum Heizen der Produktionshallen. Ein weiterer Anhaltspunkt fĂŒr Verbraucherinnen und Verbraucher ist die Verwendung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft fĂŒr die Möbelproduktion. Auch der Einsatz von Recyclingmaterialien wie PET-Folien oder -stoffen sowie Naturfasern wie Hanf sind Beispiele fĂŒr umweltfreundliche Lösungen. 

Pflege fĂŒr lange Lebensdauer
Nachhaltigkeit endet nicht beim Kauf. RegelmĂ€ĂŸige Pflege verlĂ€ngert die Lebensdauer von Möbeln erheblich. HolzoberflĂ€chen sollten mit leicht feuchten BaumwolltĂŒchern gereinigt und einmal jĂ€hrlich behandelt werden. Bei geölten OberflĂ€chen eignet sich ein Pflegeöl, bei lackierten Möbeln eine Politur. Auch Polstermöbel mit Stoff- oder LederbezĂŒgen profitieren von sorgfĂ€ltiger Reinigung und speziellen Pflegeprodukten.

„Nachhaltigkeit beim Möbelkauf bedeutet bewusstes Entscheiden – fĂŒr geprĂŒfte QualitĂ€t, langlebige Materialien und verantwortungsvolle Hersteller“, fasst der DGM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer zusammen. „Wer auf GĂŒtesiegel wie das ‚Goldene M‘ achtet, zeitlose Designs wĂ€hlt und die Möbel regelmĂ€ĂŸig pflegt, leistet einen wichtigen Beitrag fĂŒr Umwelt und Wohngesundheit.“

 

Bild 1: QualitĂ€t entscheidet beim Möbelkauf ĂŒber ein langes Produktleben und lĂ€sst sich im Möbelhandel am „Goldenen M“ erkennen. Foto: DGM/RMW Wohnmöbel

 

Bild 2: KĂŒchen aus deutscher Produktion stehen fĂŒr hohe QualitĂ€tsansprĂŒche und kurze Lieferwege. Foto: DGM/SachsenkĂŒchen

 

Bild 3: Diese GĂŒtezeichen und Label unterstĂŒtzen Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Entscheidung zu einem nachhaltigen Möbelkauf. Graphik: DGM


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Christine Scharrenbroch
c.scharrenbroch@moebelindustrie.de
Tel. + 49 2224 9377-17

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