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Brühl
Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM)

Wiemann setzt sich für den Klimaschutz ein

Neu im „Klimapakt für die Möbelindustrie“

14.09.2022

Fürth/Georgsmarienhütte. Insgesamt fünf Unternehmen der Wiemann-Familie ermittelten jetzt ihren CO2-Fußabdruck sowie Potenziale zur Reduktion ihrer Treibhausgasemissionen. Hierbei handelt es sich um Oeseder Möbel-Industrie Mathias Wiemann und WIMEX Wohnbedarf Import Export Handelsgesellschaft, beide aus Georgsmarienhütte, sowie um Horst Otten aus Lippstadt, Femira Bettensysteme aus Herzebrock-Clarholz und Loddenkemper Raumsysteme aus Oelde.
 
Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) hat den „Klimapakt für die Möbelindustrie“ im Jahr 2016 gegründet, um als Vorzeigebranche innerhalb der deutschen Wirtschaft voranzugehen und das 1,5-Grad-Ziel der Vereinten Nationen (UN) zu unterstützen. Seitdem wächst die Zahl der teilnehmenden Möbelhersteller stetig an. „Durch den Beitritt der Unternehmen der Wiemann-Familie erfährt unsere Klimaschutzinitiative weiteren Aufwind“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning. „Besonders freut es uns, dass die Hersteller bereits mit den Vorbereitungen begonnen haben, klimaneutral zu werden.“ 
 
Der Klimapakt basiert auf einer dreistufigen Logik. Im ersten Schritt ermitteln die teilnehmenden Möbelhersteller gemeinsam mit einer professionellen Klimaschutzberatung ihre CO2-Bilanz: Wie groß ist der CO2-Fußabdruck (Carbon Footprint)? Wo liegen Einsparpotenziale? Welche Emissionen sind vermeidbar? Und welche sind unvermeidbar? Zweitens werden die CO2-Emissionen in der Praxis so weit wie möglich reduziert, und drittens im Idealfall schließlich vollständig abgelöst. „Reduktion steht vor Kompensation, aber ganz ohne CO2-Emissionen kommt die Möbelfertigung heute nicht aus. Durch den Erwerb hochwertiger Klimaschutzzertifikate werden die unvermeidbaren Emissionen neutralisiert, dadurch die globale CO2-Bilanz verbessert und die Infrastruktur vor Ort bei den unterstützten Klimaschutzprojekten aufgewertet“, erklärt Winning. Ein Zertifikat, beispielsweise im Gold-Standard von WWF (Worldwide Fund for Nature), gleicht dabei eine Tonne emittierten Kohlendioxids aus.
 
Die am DGM-Klimapakt teilnehmenden Unternehmen profitieren aber nicht nur von einer gesünderen Umwelt und etwaig aufgedeckten Einsparpotenzialen, sondern dürfen außerdem ihre Produkte mit einem aussagekräftigen DGM-Klimalabel kennzeichnen. Dieses Label diene Endverbrauchern im Möbelhandel als Wegweiser hin zu klimafreundlichen Herstellern, sagt Winning – ebenso wie das RAL Gütezeichen „Goldenes M“ den Weg zu qualitätsgeprüften Möbeln weise. Das Gütezeichen basiert europaweit auf den umfassendsten Anforderungen an Möbel und kennzeichne nachweislich hohe Sicherheit, Stabilität und Langlebigkeit sowie Gesundheits- und Umweltverträglichkeit. Gepaart mit dem DGM-Klimalabel ermögliche das „Goldene M“ umso mehr einen nachhaltigen Möbelkauf entsprechend hoher objektiver Standards. DGM/FT

 

Bild:
Das DGM-Klimalabel der Oeseder Möbel-Industrie Mathias Wiemann. Grafik: DGM
 
 
Pressekontakt:
Deutsche Gütegemeinschaft Möbel e.V. (DGM)
Pressestelle
presse@moebelindustrie.de
Tel. +49 (0) 22 24 / 93 77 0


Über die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel:
Seit 1963 verpflichten sich Möbelhersteller und Zulieferbetriebe freiwillig zur Einhaltung der insgesamt hohen DGM-Qualitätsstandards. Die Anforderungen leiten sich aus den Güte- und Prüfbestimmungen des „Goldenen M“, RAL-GZ 430, ab. Diese garantieren dem Nutzer von zertifizierten Möbeln deren Langlebigkeit und einwandfreie Funktion, sowie Sicherheit, Gesundheit und Umweltverträglichkeit. All diese Faktoren werden in unabhängigen Laboren geprüft und sichergestellt. Inzwischen umfasst die DGM mehr als 130 Mitglieder aus dem In- und Ausland.  

Weitere Informationen gibt es unter www.dgm-moebel.de.

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Fabian Tews
f.tews@fertigbau.de
Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH)
Flutgraben 2
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