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Kettnaker
Deutsche GĂŒtegemeinschaft Möbel (DGM)

Mit diesen Tipps bleiben Möbel nachhaltig schön

Auf zum FrĂŒhjahrsputz

14.04.2026

FÜRTH. Wenn die ersten Sonnenstrahlen durch die Fenster blitzen und der Winter sich verabschiedet, beginnt in vielen Haushalten die Zeit des großen Reinemachens. Doch der FrĂŒhjahrsputz ist weit mehr als nur Staubwischen und Fensterputzen. Er bietet eine gute Gelegenheit, Möbel gezielt zu pflegen und ihre Lebensdauer zu verlĂ€ngern. Die Deutsche GĂŒtegemeinschaft Möbel (DGM) zeigt, wie mit einfachen, aber wirkungsvollen Tipps aus dem FrĂŒhjahrsputz eine Frischekur fĂŒr SchrĂ€nke, Sessel und KĂŒchen wird. „Die nachhaltige Schönheit und FunktionalitĂ€t der Einrichtung hĂ€ngt maßgeblich von der richtigen Pflege ab“, sagt DGM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Jochen Winning. Und: „Wer Wert auf langlebige und hochwertige Möbel legt, sollte bereits beim Kauf auf geprĂŒfte QualitĂ€t achten. Diese lĂ€sst sich anhand des RAL-GĂŒtezeichens ‚Goldenes M‘ erkennen.“

Vorsicht ist besser als Nachsicht
Der FrĂŒhjahrsputz ist fĂŒr viele Menschen ein Anlass, sich intensiver mit der Pflege der eigenen Möbel auseinanderzusetzen. Doch gerade bei hochwertigen EinrichtungsgegenstĂ€nden ist ZurĂŒckhaltung gefragt: Wer zu viel Druck ausĂŒbt oder zu aggressive Reinigungsmittel verwendet, riskiert SchĂ€den an empfindlichen OberflĂ€chen. Es empfiehlt sich, vorab die Pflegehinweise des Herstellers zu lesen oder sich im Fachhandel beraten zu lassen. Neue Pflegetipps sollten immer zuerst an einer unauffĂ€lligen Stelle getestet werden, um unerwĂŒnschte Reaktionen zu vermeiden. Die Wahl des richtigen Tuchs – idealerweise ein weiches Baumwolltuch – ist ebenso entscheidend wie ein maßvoller Umgang mit Wasser und Reinigungsmitteln. So bleibt die OberflĂ€che geschĂŒtzt und die Möbel behalten ihren Glanz.

HolzoberflÀchen: Sanfte Reinigung und jÀhrliche Pflege
Möbel aus Massivholz oder Furnier sollten regelmĂ€ĂŸig, am besten einmal im Monat, mit einem nur leicht angefeuchteten Baumwolltuch gereinigt werden. MikrofasertĂŒcher sind ungeeignet, da sie feine Kratzer verursachen können. Nach der Reinigung empfiehlt sich das Nachpolieren mit einem trockenen Tuch, um Feuchtigkeit zu entfernen. Einmal jĂ€hrlich, etwa im Rahmen des FrĂŒhjahrsputzes, profitieren Holzmöbel von einer Pflegekur mit speziellem Öl oder Politur, je nach OberflĂ€chenart. Diese Behandlung schĂŒtzt das Holz vor alltĂ€glichen Beanspruchungen, Staub und Schmutz und sorgt fĂŒr eine frische Optik. Zudem ist es ratsam, auf eine konstante Luftfeuchtigkeit von 45 bis 55 Prozent zu achten und direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden, damit das Holz nicht reißt oder sich verzieht. RegelmĂ€ĂŸiges LĂŒften unterstĂŒtzt das Raumklima und trĂ€gt zur Werterhaltung der Möbel bei. 

KunststoffoberflÀchen: Pflegeleicht und unkompliziert
FĂŒr die Reinigung von Möbeln mit KunststoffoberflĂ€chen genĂŒgt meist ein feuchtes Baumwolltuch, mit dem sich Staub und leichte Verschmutzungen zuverlĂ€ssig entfernen lassen. Bei stĂ€rkeren Verschmutzungen kann ein haushaltsĂŒbliches Reinigungsmittel wie SpĂŒlmittel in geringer Dosierung verwendet werden. Kunststoffmöbel benötigen keine aufwendigen Pflegekuren, sollten aber dennoch regelmĂ€ĂŸig gereinigt werden, damit sie ihren Glanz und ihre WiderstandsfĂ€higkeit behalten.

Metall, Glas und Spiegel: Weiche TĂŒcher und trockene Reinigung
Metallelemente wie Stuhl- und Tischbeine sind oft durch spezielle Beschichtungen vor Rost geschĂŒtzt, reagieren aber empfindlich auf zu viel Feuchtigkeit. Die Reinigung sollte daher mit einem sehr weichen, leicht angefeuchteten Tuch erfolgen. Bei Flecken empfiehlt sich eine handwarme Seifenlauge, die sofort trocken nachpoliert werden muss, um Korrosion zu verhindern. Glas- und SpiegeloberflĂ€chen werden am besten trocken mit einem weichen Tuch oder Fensterleder gereinigt. FeuchtigkeitsrĂŒckstĂ€nde wie Tropfen und Streifen sollten sorgfĂ€ltig entfernt werden, da sie sich hĂ€ufig am unteren Rand der FlĂ€che sammeln und das Erscheinungsbild beeintrĂ€chtigen können. 

Rattan und Flechtwerk: Vorsichtig absaugen
Möbel aus Rattan oder Flechtwerk bringen NatĂŒrlichkeit und Leichtigkeit in das Zuhause, sind aber oft schwerer zu reinigen. Staub lĂ€sst sich am besten mit einem Staubsauger samt BĂŒrstenaufsatz entfernen, wobei behutsames Vorgehen wichtig ist, um das Material nicht zu beschĂ€digen. Alternativ kann ein leicht angefeuchtetes Tuch verwendet werden. Bei Unsicherheiten empfiehlt sich ein Blick in die Produktinformationen oder auf die Website des Herstellers, um die optimale Pflege fĂŒr das jeweilige Material zu finden

TextilbezĂŒge: Frischekur mit Fensterleder und Waschmittelschaum
TextilbezĂŒge auf Polstermöbeln und StĂŒhlen sollten regelmĂ€ĂŸig gepflegt werden, um ihre Schönheit und Funktion zu erhalten. Einmal im Monat empfiehlt sich das vorsichtige Absaugen mit einer PolsterdĂŒse bei geringer SaugstĂ€rke oder das AbbĂŒrsten mit einer weichen BĂŒrste in Strichrichtung. So werden KrĂŒmel und kleine Partikel entfernt, die sonst die Fasern beschĂ€digen könnten. FĂŒr die Frischekur im FrĂŒhjahr eignet sich das Abwischen mit einem leicht angefeuchteten Fensterleder. Bei stĂ€rkeren Verschmutzungen kann eine Lösung aus Neutralseife und destilliertem Wasser oder der Schaum eines Feinwaschmittels verwendet werden. Wichtig ist, das Reinigungsmittel anschließend rĂŒckstandslos mit einem feuchten Baumwolltuch zu entfernen, damit keine Flecken entstehen und die Farben erhalten bleiben. 

Leder: Geschmeidigkeit durch gezielte Pflege
Leder ist ein edles und langlebiges Material, das jedoch eine spezielle Pflege benötigt. Glatte LederoberflĂ€chen sollten zweimal jĂ€hrlich – idealerweise vor und nach der Heizperiode – mit einer speziellen Ledermilch oder -creme behandelt werden. Das PflegeprĂ€parat muss vollstĂ€ndig einziehen. So bleibt das Leder geschmeidig und die OberflĂ€che wird vor Austrocknung und Rissen geschĂŒtzt. FĂŒr Rau- und Nubukleder empfiehlt sich ein fettfreies Spray, das neuen Glanz verleiht und das Material gegen Schmutz und Feuchtigkeit imprĂ€gniert. Die Reinigung erfolgt am besten mit einem Staubwedel oder einer RaulederbĂŒrste. Bei Flecken sollte destilliertes Wasser mit wenig alkalifreier Naturseife verwendet werden, wobei RĂŒckstĂ€nde sorgfĂ€ltig entfernt werden mĂŒssen. Bei hartnĂ€ckigen Verschmutzungen ist es ratsam, einen Fachmann zu Rate zu ziehen. 

Nachhaltigkeit beginnt im eigenen Zuhause
„Wer seine Möbel regelmĂ€ĂŸig und materialgerecht pflegt, verlĂ€ngert nicht nur deren Lebensdauer, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz“, stellt Winning fest. Langlebige Möbel bedeuteten weniger Ressourcenverbrauch, weniger Abfall und eine geringere Belastung fĂŒr die Umwelt. „Wer auf Möbel mit dem ‚Goldenem M‘ setzt, investiert in StabilitĂ€t, Langlebigkeit, Umweltfreundlichkeit und Wohngesundheit.“

 

Bild 1: Hochwertige Möbel wollen regelmĂ€ĂŸig gepflegt werden. Foto: DGM/Nobilia

 

Bild 2: Mit einer regelmĂ€ĂŸigen Pflege lĂ€sst sich die Lebensdauer von Möbeln verlĂ€ngern. Foto: DGM/Disselkamp

 

Bild 3: Das RAL-GĂŒtezeichen „Goldenes M“ dient Verbraucherinnen und Verbrauchern als Orientierungshilfe beim nachhaltigen Möbelkauf und steht fĂŒr QualitĂ€t. Graphik: DGM

 

Pressekontakt: 
Deutsche GĂŒtegemeinschaft Möbel e.V. (DGM) 
Pressestelle 
presse@moebelindustrie.de 
Tel. +49 (0) 22 24 / 93 77-17


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Christine Scharrenbroch
c.scharrenbroch@moebelindustrie.de
Tel. + 49 2224 9377-17

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