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Kettnaker
Initiative Pro Massivholz (IPM)

Schlafkomfort im Fokus

Die Rolle von Material und Konstruktion bei Massivholzbetten

14.10.2026

HERFORD/DELBRÜCK. Wer morgens erholt aufwachen möchte, investiert meist in eine gute Matratze und einen passenden Lattenrost. Dabei wird ein wichtiger Bestandteil der Schlafumgebung oft unterschĂ€tzt: das Bettgestell. Neben Design und Komfort spielen hier auch Material, Konstruktion und Verarbeitung eine Rolle. „Das Bettgestell wurde lange Zeit vor allem unter optischen Gesichtspunkten betrachtet. Heute wird die Schlafumgebung zunehmend ganzheitlich gesehen“, sagt Andreas Ruf, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Initiative Pro Massivholz (IPM). 

WĂ€hrend des Schlafs gibt der menschliche Körper Feuchtigkeit an die Raumluft ab. Massivholz besitzt hygroskopische Eigenschaften und kann Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufnehmen und bei trockenerer Raumluft wieder abgeben. Unter geeigneten Bedingungen kann das Material dadurch zu einem ausgeglicheneren Raumklima beitragen. „Massivholz kann seine feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften insbesondere dann entfalten, wenn die OberflĂ€che diffusionsoffen behandelt ist, beispielsweise mit einem geeigneten Öl oder Wasserlack“, erklĂ€rt Ulf Thielemeyer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Möbelherstellers Thielemeyer und GrĂŒndungsmitglied der IPM. „FĂŒr ein angenehmes Schlafklima sind jedoch auch regelmĂ€ĂŸiges LĂŒften, eine passende Raumtemperatur und eine angemessene Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer entscheidend.“

Stabile Konstruktionen fĂŒr mehr Nachtruhe
Auch die Konstruktion des Bettes kann sich auf den Schlafkomfort auswirken. GerĂ€usche wie Knarren oder Quietschen entstehen hĂ€ufig, wenn Verbindungen nicht ausreichend stabil sind, sich im Laufe der Zeit lockern oder das Bett nicht korrekt ausgerichtet ist. Hochwertige Massivholzbetten zeichnen sich durch solide Konstruktionen und prĂ€zise Verbindungen aus. „Eine sorgfĂ€ltige Verarbeitung kann dazu beitragen, dass das Bett auch bei regelmĂ€ĂŸiger Nutzung formstabil bleibt und weniger zu störenden GerĂ€uschen neigt. Voraussetzung dafĂŒr sind eine fachgerechte Montage, stabile Verbindungen und ein ebener Untergrund“, so Thielemeyer.

Das Zusammenspiel der Schlafkomponenten ist entscheidend
FĂŒr erholsamen Schlaf kommt es letztlich auf das Zusammenspiel aller Komponenten an. Ein Bettgestell allein kann keine optimale Schlafumgebung schaffen. Ebenso wichtig sind ein passender Lattenrost, eine individuell geeignete Matratze sowie die Bedingungen im Raum. „Wer auf eine solide Verarbeitung, stabile Verbindungen und eine geeignete OberflĂ€chenbehandlung achtet, schafft optimale Voraussetzungen fĂŒr die Einrichtung des Schlafzimmers. Entscheidend ist, dass Bett, Lattenrost, Matratze und die Bedingungen im Raum bestmöglich aufeinander abgestimmt sind“, schließt Thielemeyer.  

 

Bild 1: Nicht nur Matratze und Lattenrost beeinflussen die QualitÀt der Schlafumgebung, sondern auch das Bettgestell. Foto: IPM/Thielemeyer

 

Bild 2: Massivholz kann seine feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften insbesondere dann entfalten, wenn die OberflĂ€che diffusionsoffen behandelt ist, beispielsweise mit einem geeigneten Öl oder Wasserlack. Foto: IPM/Thielemeyer

 

Bild 3: Eine sorgfĂ€ltige Verarbeitung kann dazu beitragen, dass das Bett auch bei regelmĂ€ĂŸiger Nutzung formstabil bleibt und weniger zu störenden GerĂ€uschen neigt. Foto: IPM/Thielemeyer


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Christine Scharrenbroch
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